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Dunkle Jahreszeit – Einbruchzeit

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei macht den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Die Gefahr, selbst einmal Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden, ist nicht gering. Polizeiliche Erkenntnisse belegen, dass es nicht nur die vermeintlich höherwertigen Objekte sind, die von Dieben heimgesucht werden, sondern dass alle Eigentümer oder Mieter potenzielle Opfer sein können.

Die wenigsten Täter sind gut ausgerüstete „Profis“, vielmehr handelt es sich meist um Gelegenheitseinbrecher, die sich schon durch einfache, aber wirkungsvolle technische Sicherungen, die auch nachträglich noch eingebaut werden können, von Ihren Absichten abhalten lassen.

Fakt ist: Sichtbare Sicherungstechnik wirkt auf den Einbrecher eher abschreckend als anziehend. Denn Sicherungstechnik bedeutet eine längere „Arbeitszeit“, und je mehr Zeit verstreicht, desto größer wird das Entdeckungsrisiko. Aber auch richtiges Verhalten und aufmerksame Nachbarn schützen vor ungebetenen Gästen.

Einbrüche werden das ganze Jahr über verübt, jedoch haben Diebe gerade in der dunklen Jahreszeit zwischen November und Februar Hochkonjunktur. Die Täter nutzen die nun früher einsetzende Dämmerung, um mangelhaft gesicherte „Einstiegsstellen“ zu lokalisieren und sich daran zu schaffen zu machen. Besonderes willkommen sind den Einbrechern Balkon- und Terrassentüren mit minimalem Sicherheitsstandard, die sich zudem noch an einer schlecht einsehbaren Rückfront des Hauses befinden. Besonders während der dunklen Jahreszeit sollte darauf geachtet werden, einbruchgefährdete Bereiche zu beleuchten.

Die Einschätzung „Einbrecher kommen nachts“ ist allerdings ein verbreitetes Vorurteil. Tatsache ist, dass sie tagsüber kommen, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist.
Statistiken belegen, dass über achtzig Prozent aller Einbrüche in der Zeit zwischen sechs Uhr morgens und zehn Uhr abends geschehen. Genauer betrachtet wird festgestellt, dass die Zahl der Einbrüche ab vier Uhr nachmittags deutlich zunimmt und zwischen sechs und acht Uhr abends ihren Höhepunkt erreicht.
In Mehrfamilienhäusern liegt die Haupteinbruchszeit zwischen zehn Uhr morgens und zwölf Uhr mittags.
Schaut man die gesamte Woche, zeigt sich, dass die Fallzahl der Wohnungseinbrüche bereits am Freitag zunimmt. Der Samstag ist der Tag, an dem am meisten eingebrochen wird, da an diesem Tag gewöhnlich mehr Menschen Besorgungen erledigen oder Ausflüge unternehmen als an anderen Tagen.

Während die Wohnungseigentümer außer Haus sind, bieten sich dem Einbrecher häufig optimale Gelegenheiten, sein Ziel zu erreichen. Mit geübter Technik, einem kräftigen Tritt oder durch den Einsatz eines einfachen Schraubendrehers als Tatwerkzeug lassen sich in Sekundenschnelle viele unzureichend gesicherte Fenster und Türen unbefugt öffnen.

Schon mit relativ geringem Aufwand lässt sich das Risiko eines Wohnungseinbruchs deutlich minimieren:

Tipps für Wohnungs- und Hausbesitzer zum Einbruchschutz:

  • Haus-, Wohnungs- und Nebeneingangstüren, Kellerschächte und -fenster sollten einen erhöhten Einbruchschutz durch Zusatzsicherungen erhalten.
  • Geprüfte einbruchhemmende Fensterbeschläge in Verbindung mit absperr-baren Fenstergriffen erhöhen den Einbruchschutz wesentlich.
  • Durch mechanische Zusatzsicherungen kann das Hochschieben und das Herausziehen von Rollläden erschwert werden.
  • Einbrecher scheuen das Licht. An Außenleuchten gekoppelte Bewegungsmelder wirken daher abschreckend – insbesondere wenn man die Nachbarn bittet nachzuschauen, wenn abends oder nachts plötzlich Licht auf dem Grundstück angeht. Empfehlenswert sind Bewegungsmelder an Zugangs-wegen, im Eingangsbereich und an Nebeneingangstüren.
  • Lassen Sie bei Türen mit einer Glasfüllung nie den Schlüssel innen stecken.
  • Schließen Sie alle Türen und Fenster sorgfältig, auch wenn Sie die Wohnung nur für kurze Zeit verlassen!
    Bei allen Außentüren bedeutet das: Zweimal abschließen – nicht nur einfach zuziehen. Denken Sie daran, dass Diebe auch durch Keller- und Garagen-türen eindringen können. Fenster-, Balkon- und Terrassentüren sollten richtig geschlossen – nicht nur gekippt – werden. Nutzen Sie immer alle Sicherungen.
  • „Verstecken“ Sie keine Wohnungs- oder Hausschlüssel! Verstecke, die Sie für sicher halten, kennen Langfinger schon lange. Verzichten Sie also darauf, Ihre Schlüssel unter Fußmatten, in Blumentöpfen oder auf Türrahmen zu deponieren, sondern hinterlegen Sie die Schlüssel lieber beim Nachbarn.

Die Beratungsstellen der Polizei, die Verbraucherzentralen und qualifizierte Fachbetriebe vor Ort informieren Sie gern über wirksame Maßnahmen und technische Möglichkeiten zum Einbruchschutz.

Bei der Nachrüstung mit mechanischen Sicherungen sollten zwei Punkte beachtet werden, egal ob es sich um Tür- oder Fenstersicherungen handelt. Zum einen sollten nur geprüfte und anerkannte Produkte verwendet werden und zum anderen sollte die Montage durch jemanden mit ausreichendem Fachwissen erfolgen.

Der Großteil aller Wohnungseinbrüche geschieht tagsüber. Gerade Mehrfamilienhäuser, bei denen die Haupteingangstür aus Bequemlichkeit zumindest am Tag geöffnet bleibt, wecken immer wieder das Interesse der Einbrecher.

Die Wohnungsabschlusstüren, die Leib und Leben sowie Hab und Gut abschirmen und schützen sollten, sind oftmals mit mangelhafter Sicherheitstechnik ausgestattet und bieten somit optimale Voraussetzungen für ungebetene Gäste.

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